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Frisch getippt : Eine Bausatzbesprechung von Trumpeter‘s „Dicker Max“.
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Dragon Models oder Trumpeter ? Diese Frage stellt sich mittlerweile bei doch einigen Bausätzen, die bei diesen beiden Herstellern erschienen sind. Meistens ist der Trumpeter-Bausatz ein wenig günstiger als das Dragon-Pendant, aber macht sich das auch in der Qualität bemerkbar ?
Nachdem ich persönlich mit Trumpeter-Kits bisher nur gute Erfahrungen gemacht h abe, habe ich mich auch diesesmal für den "Dicken Max" von Trumpeter entschieden. Gleich vorneweg : Vom Hersteller selbst ist auch ein "Upgrade & Conversion kit" erschienen, der potional unter Bestellnummer 06602 erhältlich ist. Dieser Upgrade-Kit beinhaltet unter anderem ein gedrehtes Kanonenrohr und PE-Teile für die Feindetaillierung von den hinteren Kotflügeln, Kampfraumboden, Werkzeug- und Munitionskästen und eine Menge 6-Kant Muttern. Doch, benötigt man dieses Set überhaupt ? Die Grunddetaillierung des Kits ist als durchweg gut zu bezeichnen. Die Gravuren sind fein und sauber ausgeführt und die Gußqualität überzeugt auch hier. So sind z.B. die Werkzeughalterungen mit Öffnungsbügeln versehen, was hier teure Fotoätzteile erspart. Dem Bausatz liegt auch ein gedrehtes Abschleppseil und ein kleiner PE-Bogen bei, um schon eine gewisse Feindetaillierung vo rnehmen zu können. Bei den Ketten hat der Erbauer die Wahl zwischen verklebbaren Vynil- oder aber kunststoff-Einzelgliederketten. Beide sauber detailliert (mit durchbrochenen Hörnern) und ebenso gegossen. Die Vynilketten taugen auf jeden Fall, wenn man sie hier nicht verwendet, als Aufwertung für einen alten Bausatz. die Bauanleitung ist umfangreich und relativ übersichtlich. Möchte man allerdings den optionalen Upgrade-Kit verbauen, muß man doch ein paar mal zwischen den zwei Anleitungen hin und her blättern und genau aufpassen. Großes Unverständnis erzeugt bei mir allerdings Bauschritt 2, bei dem die Muttern B38 auf die Getriebegehäuse einzeln aufgeklebt werden müssen. Zu al lem Überfluß sind diese Muttern flach auf einem Gießast gegossen und nicht freistehend. So müssen diese flach mit dem Messer abgetrennt werden. Eine Aktion, die ssicherlich nicht jedem liegt. Erfreulich hingegen die Möglichkeit, die Getriebeabdeckungen weg zu lassen, da die darunter liegende Gravur / Detaillierung sehr gut ausgeführt ist und ein Modell bei der Überholung dargestellt werden kann. Die Schweißnähte würde ich als gut bezeichnen und das Plastik läßt sich gut verarbeiten. Die Markierungen sind dem Original entsprechend eher dürftig aber ausreichend, da es ja keine Alternativen gibt. Es wurden nur zwei Prototypen gebaut, die nach Fertigstellung Ihren Dienst bei der 3.Panzerdivision an der Ostfront antraten. So liegen zwei Balkenkreuze und die Markierung der 521. Panzerjägerabteilung bei. Insgesamt ein toller Bausatz, der auch Anfängern mit ein wenig Geduld bestimmt viel Freude bereiten wird.
Gruß Scherminator.

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