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· Bemalungsguide für Figuren

Bemalungsguide für Figuren © by Oliver Scherm    
Bemalungsguide für Figuren © by Oliver Scherm
Gleich vorneweg -

Ich möchte nicht behaupten, dass diese Methode die Ultimative ist, aber ich erziele damit ganz passable Ergebnisse und möchte sie Euch nicht vorenthalten.

Am Beispiel einer DRAGON-Figur mit einem WARRIORS Kopf möchte ich aufzeigen, wie ich meine Figuren baue und bemale.

Die Werkzeuge, die ich dazu benutze sind ein Skalpell, Schleifpapier, Minifräse, eine Bugsäge, eine Graviernadel und ein Schleifpad von 3m (erhältlich in Autoteilegeschäften)(bis hierher Bild B), eine Kanne Kaffee und als Raucher eine Packung
Zigaretten (ohne Abbildung).

Bild A
Bild A

Bild B
Bild B
Meine Lupenlampe und eine sogenannte „dritte Hand“ sind mir sehr hilfreich. Um Figuren (oder Figurenteile) während des Bemalens nicht anfassen zu müssen, hat sich auch ein Elektrikerprüfwerkzeug (Bild A) bestens bewährt. Es hat vorne zwei Metallzangen, die sich durch Drücken des Knopfes nach außen schieben und dabei öffnen. Wird der Knopf losgelassen „greift“ das Werkzeug das Bauteil und hält es gut fest. Der Halteabstand ist ideal z.B. für Stiefelschäfte, Arme, Hälse, usw.

Aber jetzt geht’s los :
Zunächst entferne ich sämtliche Spritznähte durch Schaben mit der Skalpellklinge von den einzelnen Bauteilen. Anschließend bearbeite ich alle Einzelteile mit dem Schleifpad (Bild1).

Bild 1
Bild 1
Das Schleifpad hat den Vorteil, dass ich auch über Falten gehen kann, ohne dass diese plattgebügelt werden und doch alle Grate verschliffen werden. Gleichzeitig wird meine Oberfläche für die anschließende Bemalung angerauht, was die Haftfähigkeit der Farben erhöht. Um einen Resinkopf in eine Bausatzfigur einpassen zu können, muß der Kragenausschnitt mit der Minifräse auf ca. 3mm (je nach Resinkopf) in die Tiefe ausgefräst werden (Bild 2 und 3).
Bild 2
Bild 2

Bild 3
Bild 3
Man sollte nie einen Resinkopf absägen und einfach auf den Rumpf aufkleben, da dies sehr unnatürlich wirkt, weil meistens ein Absatz zwischen Kragen und Hals entsteht. Der Kopf sollte vielmehr im Kragen drin stecken. Die fertig gebaute Figur auf Bild 4, die deutlich sichtbare Passprobleme aufweist (Bild 5).
Bild 4
Bild 4

Bild 5
Bild 5
Glücklicherweise gibt es von Acrylos Vallejos auch eine Spachtelmasse, die sich auch mit (destilliertem) Wasser verdünnen lässt (Bild 6). Diese dünne Spachtelflüssigkeit bringe ich mit einer Skalpellklinge in die Fugen ein (Bild 7).
Bild 6
Bild 6

Bild 7
Bild 7
Die fertig gespachtelte Figur auf Bild 8. Solange die Spachtel noch feucht ist, nehme ich ein in destilliertes Wasser getränktes Kosmetiktuch und verwische die überschüssige Masse (Bild 9).
Bild 8
Bild 8

Bild 9
Bild 9
Anschließend wird die Figur nochmals mit dem Schleifpad überarbeitet und zusammen mit dem Resinkopf entfettet (Bild 10). Nun brushe ich die komplette Figur mit Fleischfarbe von Tamiya (an den nicht-fleischigen Stellen dient die Farbe als Grundierung)(Bild 11).
Bild 10
Bild 10

Bild 11
Bild 11
Schreiten wir nun zur Verfeinerung des Kopfes.
Hierfür verwende ich Künstlerölfarben der Firma LUKAS, erhältlich z.B. in OBI-Baumärkten. Wir benötigen die Töne Raw Umber (310), Burnt Siena (309), Yellow Ochre (231) und Fleischfarbe (222). Aus den ersten drei Farben mische ich mir aus ca. je 1/3 ein Schokoähnliches Braun, welches je nach Geschmack (stärker oder weniger konturiert) verändert werden kann (Bild 12, 13 und 14).

Bild 12
Bild 12

Bild 13
Bild 13
Diese Mischung trage ich nun mit einem weichen Pinsel nicht zu dick direkt auf meinen lackierten Kopf auf (Bild 15). Das Ganze sollte nun so ähnlich aussehen wie auf Bild 16.
Bild 14
Bild 14

Bild 15
Bild 15
Jetzt nehme ich ein Kosmetiktuch und wische die braune Farbe VON OBEN NACH UNTEN wieder weg (Bild 17). Wie man auf Bild 18 erkennen kann, bleibt die Farbe in den Vertiefungen zurück.
Bild 16
Bild 16

Bild 17
Bild 17
Nach dem ersten Wischvorgang sieht der Kopf dann so aus (Bild 19). Mit einem frischen Tuchteil (muß sauber sein) werden nun Details nachbehandelt (Wangenknochen, Kinn, Hals, Stirn, Nasenflügel, usw.) und damit schon aufgehellt (Bild 20).
Bild 18
Bild 18

Bild 19
Bild 19

Bild 20
Bild 20

Bild 21
Bild 21
Auf die noch feuchte Restfarbe wird nun an gewissen Stellen die Highlight-Farbe (Fleischfarbe) mit einem 5/0 Pinsel aufgetragen. Es handelt sich hierbei um Stirn, Nasenrücken, Kinn, Wangenknochen, Ohrläppchen und Ohrkanten (Bilder 21 und 22).
Bild 22
Bild 22

Bild 23
Bild 23
Diese helle Farbe wird nun durch Wisch- und Tupftechnik an die dunklen Stellen angepasst, so dass ein weicher Übergang entsteht (Bilder 21 und 22).
Bild 24
Bild 24
Auf Bild 23 haben wir schon das Weiße im Auge gemalt. Wieder mit einem 5/0 Pinsel die Augenvertiefung ausmalen. Auf Bild 24 schaut er uns dann endlich an.
Bild 25
Bild 25
Wir bilden eine imaginäre Linie von den Mundwinkeln nach oben und machen dort unsere Pupillen mit schwarzer Farbe. Für die Lippen nehme ich Fleischfarbe und gebe ein wenig Burnt Siena hinzu. Lippen sind von Natur aus nämlich nie rot (schaut mal in den Spiegel) und ich glaube nicht, dass sich unsere Kameraden geschminkt haben…
Auf Bild 27 und Bild 28 sind die letzten Feinheiten vollendet. Nämlich das Nachziehen des unteren Augenlides mit einer Mischung aus Fleischfarbe und Burnt Siena und die Haare sowie die Augenbrauen (Farbe je nach Geschmack). Die Haare wurden hier nur sehr dünn auf die noch vorhandene Schattenfarbe aufgetragen, damit diese noch durchscheinen kann. Das Schiffchen wurde auch mit der Dreifarben-Methode behandelt, noch die Kokarde in schwarz-weiß-rot und den gestickten Adler (Für silbern gestickte Elemente mische ich ein wenig weiß unter die silberne Grundfarbe. Für Silber metallene hingegen ein klein wenig schwarz.) So, der Kopf wäre nun soweit.

Bild 26
Bild 26
Jetzt fehlt nur noch der passende Körper …

… hier aber vorher noch ein paar Beispiele für Gesichter, die mit der gleichen Methode entstanden sind :

übrigens sind die Lippen der mittleren Figur in der oberen Reihe nicht rot, wie es auf dem Bild scheint !!
übrigens sind die Lippen der mittleren Figur in der oberen Reihe nicht rot, wie es auf dem Bild scheint !!

Machen wir uns jetzt über die Uniform. Für meinen Kettenhund habe ich mich für eine graue Uniform entschieden. Hier ist es einfacher, mit Licht und Schatten zu spielen, als bei anderen Farben. Zunächst wird ebenso wie beim Kopf der ganze Kerl mit Künstlerölfarbe bepinselt. Aber diesmal in schwarz (passt als Schattenfarbe sehr gut zum Grau des Grundtons). Anschließend das gleiche Prozedere wie beim Gesicht. (Bild 27 und 28)
Bid27 und Bild 28
Bid27 und Bild 28

Nun habe ich als Highlightfarbe weiße Künstlerölfarbe benutzt, nachdem ich die Figur wieder mit einem Tuch gesäubert und Lichtstellen poliert habe. Besonders die oberen Kanten der Falten, die Kniee, der Hosenboden und der Hosensaum sollten hier hervorgehoben werden. Leider kommen die Ergebnisse dieser Farbkombinationen, die einen weichen Übergang zwischen Licht und Schatten darstellen, auf den Fotos nicht so gut raus. Aber seht selbst :
Die gehighlightete Figur noch ohne Klarlacküberzug
Die gehighlightete Figur noch ohne Klarlacküberzug

Ein ganz wichtiger Hinweis zur Arbeit mit Künstlerölfarben : Diese Farben benötigen sehr lange zum Trocknen. Diese Eigenschaft hilft uns ja bei unseren Farbübergängen. Aber um die Figur weiter bearbeiten zu können, bedarf es durchaus ein wenig Geduld. Außerdem haben sie die Eigenschaft sehr stark zu glänzen, wodurch sich manche Farbveränderungen ergeben können. Nach einer Lage matten Klarlacks (ich verwende den von Acrylos Vallejos) gibt sich das dann aber wieder und die Farbunterschiede kommen wieder besser zur Geltung. Als Beispiel hierfür die beiden Figuren auf Bild 29
Bild 29 Die linke Figur wurde bereits mit Ölfarbe behandelt, gehighlightet und mit Klarlack überzogen. Die rechte Figur präsentiert sich in der entsprechenden Grundbemalung. Beide Figuren befinden sich noch im Rohbau und sind für ein Tiger II-Dio gedacht.
Bild 29 Die linke Figur wurde bereits mit Ölfarbe behandelt, gehighlightet und mit Klarlack überzogen. Die rechte Figur präsentiert sich in der entsprechenden Grundbemalung. Beide Figuren befinden sich noch im Rohbau und sind für ein Tiger II-Dio gedacht.
Die Hände werden genau so behandelt, wie das Gesicht. Lichtstellen sind hier die Fingerrücken, die Fingerknöchel und der Handrücken. Bei den Stiefeln kommt wieder das gleiche Schema zur Anwendung. Highlightfarbe hierfür ist auch weiß. Nachdem die Figur detailmäßig bemalt wurde (Koppel, Schulterklappen, usw.) und mit einer Schicht Mattlack geschützt ist, werden Lederteile mit einem seidenmatten Klarlack überzogen. Bei den Ausrüstungsgegenständen gilt das gleiche Prinzip wie beim Rest. Diese bemale ich separat (alles mit Acrylos Vallejos) und klebe sie erst dann an die Figur. Zum Schluß erhält unser Kamerad noch ein paar Verschmutzungen an den Stiefeln, an Hosensaum und Knien aus Farbpulvern. FERTIG !
Und jetzt ab mit ihm ins Diorama !!

Die fertige Figur
Die fertige Figur

Für weitere Anregungen, wie man Figuren echter, schöner, einfacher, realistischer oder einfach besser bemalen kann bin ich immer dankbar.

Und nun wünsche ich viel Spaß beim Ausprobieren, Nachmachen, besser machen !

Euer Olli Scherm


Aktualisiert Montag, 03. Januar 2005    Geschrieben von Oliver Scherm    10150  Mal gelesen

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