Der Tiger war nach seinem ersten Auftauchen im September 1942 an der Leningradfront bis zum Ende des II. Weltkrieges der vom Gegner am meisten gefürchtete deutsche Panzerkampfwagen. Er war sozusagen als Antwort auf den Einsatz des russischen T-34 entstanden, der sich schon in der Anfangszeit des Krieges mit der Sowjetunion auch den deutschen Panzern IV als überlegen erwiesen hatte. Mit der 8,8-cm-Kanone ausgerüstet, wurde dieses Fahrzeug zusammen mit dem Tiger II Koenigstiger auf den Schlachtfeldern Europas zu einem legendären Kampfmittel. So hatte z. B. der erfolgreichste deutsche Panzerkommandant, SS-Obersturmführer Michael Wittmann, am 13. Juni 1944 an der Invasionsfront mit seinem Tiger I allein 25 britische Panzer vernichtet. Sogar die amerikanische Gegenwaffe in Gestalt des mit einer 90-mm-Kanone ausgerüsteten Panzers Pershing hatte dem Tiger gegenüber nicht viele Chancen. Alle P-VI-Panzer Tiger waren in selbständigen Abteilungen eingesetzt.
Ausnahmen waren die Divisionen LAH , Das Reich , Totenkopf und die Heeres Panzergrenadierdivision Großdeutschland denen jeweils eine Kompanie Tiger I zugeteilt wurde
später kam dann noch die Panzerlehrdivision dazu .
Die selbstständigen Panzer Abteilungen waren beim Heer die Stamm und ausbildungsabteilung 500 und die Abteilungen 501 bis 510 dazu kam noch die Jagtigerabteilung 512
Die Waffen SS verfügte über 3 schwere Panzerabteilungen mit den Bezeichnungen
501 bis 503 eine 504 war geplant wurde aber nicht mehr aufgestellt , später wurden
sie in 101 bis 103 umbenannt um verwechselungen mit den Abteilungen des Heeres
auszuschließen
Technische Daten
Gefechtsgewicht: 56,9 t
Länge: 6,20 m
Breite: 3,73 m
Höhe: 2,88-3 m
Bewaffnung: 8,8-cm-KwK 36 L/56
und 2 MG, 7,9 mm
Panzerung/Bug: 100/66 mm
Höchstgeschwindigkeit: 38-45 km/h Höchstgeschwindigkeit
im Gelände: rd. 15 km/h
Kraftstoffvorrat: 534 1 Verbrauch auf 100 km
im Gelände: 900-935 1
Bodenfreiheit: 47 cm
Motorleistung: 600-700 PS
Besatzung: 5 Mann