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Zum aktuellsten Beitrag
Sturmtiger
  • verfasst: 15.12.2003, 22:22
     
    harry
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     Mai 2003
    Status:
    offline
    letzter Besuch:
    28.12.07
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    171
    38-cm-Sturmmörser
    Sturmtiger

    Nach den und verlustreichen Straßenkämpfen in Stalingrad und anderen Städten kam die Forderung nach einer selbstfahrenden schweren Artillerie auf, die dazu in der Lage sein sollte, befestigte Stellungen und Bunker einfach wegzusprengen. Sie sollte unter Panzerschutz zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt werden. Zum Schutz gegen Panzernahbekämpfungsmitteln wurde zudem eine starke Panzerung verlangt, da das Fahrzeug bedingt durch die geringe Reichweite hauptsächlich im unmittelbaren Frontbereich eingesetzt wurde .
    Dieses monströse Panzerfahrzeug mit einem Gefechtsgewicht von 65 Tonnen war in der Absicht geschaffen worden, den Gegner zu demoralisieren und ihm schwerste Schäden zuzufügen. Eine Erwartung, die sich teilweise auch erfüllte. Erste Vorschläge zur Einführung eines Sturmmörsers waren schon am 5. 8. 1943 unterbreitet worden, wobei ein für die Marine entwickelter 38-cm-Raketen-Tauchgranatwerfer als Hauptwaffe verwendet werden sollte. Wegen der schlechten Rohstofflage waren manche Probleme zu bewältigen, bis Ende September 1944 schließlich 13 Sturmtiger fertiggestellt waren, fünf weitere folgten dann noch, nachdem der Prototyp der Wehrmachtsführung am 20. 10. 1943 auf dem Truppenübungsplatz Arys in Ostpreußen vorgeführt worden war. Seinen ersten Einsatz hatte der Sturmtiger im Spätsommer 1944 während der Kämpfe um Warschau, dort kam ein zug mit 2 Sturmtigern zum Einsatz teilweise noch mit der zivilen Werksbesatzung von Alkett . Während des Abfeuerns der Geschosse mußten Rückstoßkräfte bis zu 40 Tonnen ausgeglichen werden, eine Belastung, die nur damals verfügbare Fahrgestelle der Tiger Panzer aushielten. Beim Ausbau als Sturmtiger wurden Gummigefederte Stahllaufräder verwendet. Kampfraum und Geschütz wurden von einem kastenförmigen Aufbau umschlossen. Die Frontseite wies eine 150 mm starke Panzerung auf, das Dach eine solche von 25-40 mm, und die Seiten hatten einen 80 mm starken Panzerbelag. Trotz des geräumigen Aufbaukastens blieb nur ein relativ geringer Vorratsraum für die 1,49 m langen Granaten. An jeder Innenseite waren je sechs der großkalibrigen Geschosse mit einem Gewicht von über 300 kg gelagert, im Rohr und auf der Ladeschale konnten zwei weitere mitgeführt werden. Zum Aufmunitionieren wurde ein hinten am Fahrzeug montierter Ladekran verwendet. Die Sturmtiger mit ihrer schweren Bewaffnung waren beim Gegner besonders gefürchtet. Sie kamen in den Kompanien 1000, 1001 und 1002 im Spätjahr 1944 bis März 1945 zum Einsatz.
    Technische Daten
    Länge: 6,28 m
    Breite: 3,57 m
    Höhe:2,85m Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
    Bewaffnung: 38-cm-Sturmmörser 61 und 1 MG 34
    Aktionsradius: Straße 100 km, Gelände60 km
    Kraftstoffvorrat: 5401
    Motorleistung: 650 PS
    Spurweite: 2,82 m
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