Lange Zeit hänge ich mit dem Bau dieses Modells fest. Quälene Zeitprobleme, quälend langsame Arbeitsschritte. Fräsorgien am Fahrer Innenraum (Armaturen), Mühsamer Aufbau unendlich vieler Ätzteilbereiche.
Deutlich kann man hören das mich dieses Modell bisher zeitweise starke Nerven gekostet hat. Aber wenn dann die Arbeit irgendwann wieder einen Fluss gewonnen hat, kommt tatsächlich auch wieder Spass auf.
Um den Lion Roar PE Satz zu verarbeiten, muss man gesammte Armaturenbrett des Spritzlings entfernen. Dazu müssen seitliche sowie frontale Teile mit dem Dremel entfernt werden. Nicht grade meine Lieblingsarbeit.

Hat man die Armaturen, Pedale Funkgeräte und sonstigen wichtigen Innenraumteile dann einmal fertig geht es Gott sei Dank wieder etwas flüssiger zu Werke.
Meinen Plan wirklich jedes Ätzteil zu verbrauchen habe ich dann nun doch wieder verworfen. Die Sitzbankcontainer des Innenraumes haben mich auf eine harte Prüfung gestellt. Das Rohrgestänge der Sitzbanke sollte selbst gezogen und an die Containerteile angepasst werden. Das ist mir nicht wirklich gut gelungen , so entschied ich mich dafür die Dragon Bänke zu nutzen. Nur die Rücklehnen mit Container entsammen dem Lion Roar Satz. Hier waren mir klare modellbauerische Grenzen gesetzt.
Nun, nachdem das Thema Innenraum halbwegs abgeschlossen ist, habe ich auch den Spass an diesem Modell wieder gefunden und kann wieder lachen.
Die ketten ließen sich relativ leicht verbauen und sind auch wirklich beweglich geblieben. Dies kommt der späteren Montage sehr zu gute. Ein glied dieser Kette besteht aus 3 Teilen. Setzt man den Kleber geziehlt nur auf das vorgegebene Teil des Gliedes, wird die Montage zum Kinderspiel und alles bleibt beweglich.
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